Neue Suchmaschine zum Scheitern verurteilt?

In der Breite halten sich die Alternativen zu Google, zumindest im deutschsprachigen Raum, bekanntlich in Grenzen. Yahoo oder Live Search finden hierzulande kaum Beachtung und auch Ask.com, das sich im US-amerikanischen Raum ein Stück weit etablieren konnte, gehört eher zu der Gruppe der Suchmaschinen für einen überschaubaren Kreis der Internetnutzer.

Kein Wunder also, dass eine neue Suchmaschine, die nun die Bühne betritt, für ein entsprechendes Raunen in den Weiten des Netzes sorgt.
Cuil, der neue Player im Reich des Suchen und Findens, wurde bereits im Vorfeld mit einer Reihe Vorschusslorbeeren bedacht und konnte eigentlich in der Startphase nur verlieren.
www.cuil.com präsentiert sich auf den ersten Blick im schlichten Schwarz, die Entwickler haben ihr Wissen u.a. bei Google, Altavista und IBM vertieft und die Datenschutzrichtlinien versprechen keine überflüssigen Personenbezogenen Daten zu speichern. Zusammen mit einem umfassenden Suchindex, ist dies der Stoff, mit dem sich genügend Risikokapitalgeber für eine neue Suchmaschine finden lassen und der für ein enormes Interesse in der Medienwelt sorgt.

Und es kam, wie es kommen musste, die Suchergebnisse hielten nicht was sie versprachen und die von Google gewohnte Präsentation der solchen, wollte auch nicht so recht gefallen.
Eben noch der neue Liebling in der weiten Medienwelt, prägen nun die Schwächen die Meinung und es ist von einem Flop die Rede.
Man darf gespannt sein, ob sich dieses Bild weiter fortsetzt oder ob die Seite nach den ersten Anlaufschwierigkeiten noch eine Chance in der breiten Berichterstattung erhält. Google wurde bekanntlich auch nicht von heute auf morgen zu dem was es heute ist und eine Alternative, die von mehr als nur ein paar Internetnutzern genutzt wird, kann nicht schaden.

Bis es soweit ist, kann man ja auf bewährte (Meta-)Suchmaschinen, wie z.B. www.metager.de, zurückgreifen.

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