Bloggen mit Drupal

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Ein Blog mit Drupal aufzusetzen, mag auf den ersten Blick nach der Wahl des falschen Tools ausschauen.
Hat man die Möglichkeit frei zu entscheiden, welche Software man zum Bloggen verwendet, fällt die Wahl meist auf die bekannteren Blog-Softwaresysteme wie Serendipity, WordPress oder Movable Type.

Warum nun also Drupal?

Am konkreten Beispiel dieser Seiten, war es die Einarbeitung in das Template-System von Drupal 6 und das Wissen im Hinterkopf zukünftig flexibel auf Änderungen an den Seiten und der Benutzerstruktur reagieren zu können.

Unabhängig von den Möglichkeiten, die Drupal als CMS mit unfassenden Communityfunktionen mitbringt, lohnt es sich auch so bei der Wahl der Blogsoftware einen Blick auf das System zu werfen.

Drupal bringt von Hause aus alles mit, was für den Blogbetrieb benötigt wird. Fehlende Funktionen lassen sich über entsprechende Module schnell und unproblematisch ergänzen.

Als kleines Beispiel die hier im Blog verwendeten Module ...

  • Blog Im Grunde wird für ein Single-User-Blog das Blog-Modul nicht benötigt. Mit den Grundfunktionen Seiten- und Artikelerstellung und dem Anriss auf der Startseite, bietet sich der bekannte Seitenaufbau eines Blogs. Längere Texten erhalten eine eigene Seite und können als Anriss automatisch verlinkt werden, Kurzes lässt sich direkt auf der Startseite platzieren.
    Das integrierte Blog-Modul richtet sich mehr an die Nutzung als Multiuser-Blog-System, bei dem mehrere Benutzer ihren eigenen Blog unter einem Dach betreiben können.
  • Kommentare Eine weitere Grundfunktion, die sich individuell konfigurieren lässt.
  • Kontaktformular Damit die Erstellung eines solchen kein Hexenwerk wird.
  • Clean URLs: Kein Modul als solches, aber eine der Grundfunktionen, direkt aus Drupal heraus, um URLs von unnörigem Ballast zu befreien. Freut nicht nur Suchmaschinen, sondern vor allem auch Besucher, die sich eine URL a la http://netzwahn.net/bloggen-mit-drupal besser behalten können, als eine URL mit ?=&co...php

... und Ergänzungen

Sonstige Überlegungen zum Für und Wider

  • Designvorlagen Fertige Templates und Designvorlagen sind sicher ein Argument, wenn es um das Für und Wider für den Einsatz einer Software geht. Insbesondere dann, wenn man schnell seine Seiten online bringen will und sich nicht erst noch mit dem Designen beschäftigen will oder kann. Gegen die quantitative Messlatte von Wordpress kann sich kaum ein anderes System durchsetzen. Drupal bildet hier keine Ausnahme, wobei sich im Netz mittlerweile auch eine ganze Reihe passender Templates finden lassen.
  • WYSIWYG-Editor Drupal liefert von Hause aus keinen integrierten WYSIWYG. Mit einem sauber gestrickten Template und den entsprechenden CSS kann man mit etwas Übung gut mit den Boardmitteln des Eingabeformats arbeiten. Ohne Erfahrungen in html stellt dies aber sicher auch eine gewisse Hürde dar. Bei der Wahl des passenden Editors hat man dann wieder die Freiheit der Wahl. Je nach Geschmack lässt sich so das System um mehr oder weniger WYSIWYG ergänzen.

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